News
Startseite

Startseite


News

Erste Hilfe Ratgeber Rechtliches Links Kontakt Impressum

Erste Hilfe Ratgeber


Wenn Minuten über ein Leben entscheiden....

Allgemeine Massnahmen bei Notfällen Alarmieren von Fachhilfe
   
BLS-AED-Schema- Auffinden einer Person Lebensrettende Sofortmassnahmen
   
Helm ab Wirbelsäulenverletzungen
   
Nothilfe ohne persönliches Risiko Weiterbildungsmöglichkeiten


... müssen Sie genau wissen, was zu tun ist.


Vielleicht ist der Nothilfekurs aber schon eine Weile her und deshalb soll unser Ratgeber als Gedankenstütze dienen.


Allgemeine Massnahmen bei Notfällen

Notfälle geschehen unverhofft und verlangen vom Helfer in erster Linie ruhiges, überlegtes und rasches Handeln. Das grundsätzliche Vorgehen lässt sich dabei in drei Schritte gliedern:

Ampelschema

Fachhilfe alarmieren - 144


Bei Verkehrsunfällen
regeln Polizeiverordnungen oder das Verkehrsrecht zusätzliche Anweisungen, wie z.B.:

die Absicherung des Unfallplatzes

Auf der Autobahn bilden hohe Geschwindigkeiten und dichter Verkehr eine zusätzliche Gefahr für Patient und Helfer. Daher gilt noch vor der Nothilfe folgendes Vorgehen:

Erst dann Nothilfe leisten. Dabei die Fahrbahn nicht mehr betreten. Unfallbeteiligte begeben sich ausserhalb der Fahrbahn in Sicherheit.

Bei Verkehrsstockung: Gasse bilden für Notfallfahrzeuge! Auf der rechten Fahrspur nach rechts an den Pannenstreifen, auf den übrigen Spuren nach links ausweichen. Nachfolgende Fahrzeuge dürfen nicht anhalten, sobald sich Polizei oder Rettungsdienst bei der Unfallstelle aufhalten.

   
Bergungsgriffe  
   
Bergen aus Fahrzeugen
Schulter-Kragen-Griff





zum Seitenanfang



Alarmieren von Fachhilfe

Eine rasche und genaue Meldung kann Leben retten!




zum Seitenanfang




BLS-AED-Schema- Auffinden einer Person





zum Seitenanfang



Lebensrettende Sofortmassnahmen

   
Lagern  
Die Lagerung eines Patienten ist abhängig von der Art der Verletzung vor allem aber auch von den Wünschen des Betroffenen. Reagiert ein Patient weder auf Ansprechen noch auf Schmerzreize (kneifen), deutet dies auf Bewusstlosigkeit hin. Jeder Bewusstlose wird ohne Ausnahme in die Bewusstlosenlage gebracht:
   
Beatmen  
Ist die Atmung des Patienten weder sichtbar, hörbar noch spürbar oder sehr rasch und oberflächlich, muss dieser sofort mit dem Mund durch die Nase beatmet werden und zwar bis der Rettungsdienst eintrifft oder der Patient wieder selbständig und ausreichend atmet. Setzt die Eigenatmung des Patienten wieder ein, die Bewusstlosigkeit bleibt aber bestehen, so ist dieser in die Bewusstlosenlage zu bringen und zu überwachen.
   
Blutung stillen  
Starke Blutungen können den Patienten innert kurzer Zeit in Lebensgefahr bringen. Vielfach sind Blutungen z.B. unter Lederkombis, wattierten Anzügen nicht auf Anhieb sichtbar.  
Vorgehen bei einer starken äusseren Blutung: Patient bequem flach lagern
Verletzten Körperteil hochhalten
Fingerdruck auf die zuführende Arterie herzwärts der Wunde evt. Druck direkt in Wunde.
  Druckverband über Wunde, eventuell 2. Druckverband
  Hochlagern und Ruhigstellen des verletzten Körperteils
  Arzt oder Spital


Schockbekämpfung
Grosser Blutverlust bei inneren oder äusseren Blutungen sowie Mehrfachverletzungen führen häufig zu einem Schock und damit zu Lebensgefahr. Merkmale eines Schocks sind ein rascher, schwach fühlbarer Puls (über 100 Schläge pro Minute), nasse, blasse und kühle Haut. Der Patient ist teilnahmslos oder unruhig bis erregt. Er hat eine flache, schnelle Atmung und sein Allgemeinzustand verschlechtert sich zunehmend. Beim Vorliegen eines oder mehrerer dieser Anzeichen muss wie folgt gehandelt werden:

Wenn Sie bei einem Patienten gleichzeitig Bewusstlosigkeit, Atemstillstand und Pulslosigkeit feststellen, deutet dies auf einen Herzstillstand hin. In diesem Fall besteht höchste Lebensgefahr und die sofortige Alarmierung des Rettungsdienstes ist zwingend. Bis zum Eintreffen der Fachhilfe muss mit CPR (Cardio pulmonale Reanimation) begonnen werden. Diese Fähigkeit kann im Grundkurs CPR, einem Angebot der Samaritervereine, erlernt werden.



Helm ab

Trägt der Patient einen Integralhelm, so beeinflusst das im Moment das normale Verhaltensschema nicht. Also: Überblick, Selbstschutz, Absichern, ABC. Die Anwendung der Faustregel ABC wird durch den Helm etwas erschwert. Sie öffnen sorgfältig das Visier am Helm, achten aber darauf, dass Sie den Helm möglichst ruhig halten.

Falls die Kontrolle mit ABC ergibt, dass der Patient bewusstlos ist, muss der Helm entfernt werden. Dies geschieht inmmer durch zwei Helfer:

Der Schutzhelm kann, ohne den Verletzten zu gefährden, nur entfernt werden, wenn der Patient auf dem Rücken liegt. Bei Brillenträgern muss die Brille vor dem Helm abgenommen werden.


Danach wird nochmals die Atmung kontrolliert. Wenn sie in Ordnung ist, wird der Patient durch die beiden Helfer in die Bewusstlosenlage gebracht.

Wenn die Kontrolle mit ABC ergibt, dass der Patient ansprechbar, die Atmung normal und sein Puls gut spürbar und keine Blutung sichtbar ist, kann der Helm wenn möglich durch den Patienten selbst entfernt werden.

Wirbelsäulenverletzungen

Gibt es durch den Unfallhergang selbst oder durch Befragung des Patienten Hinweise auf eine mögliche Wirbelsäulenverletzung (Kribbeln in den Beinen, Gefühlslosigkeit, Rückenschmerzen, usw.) so darf der Helm nicht entfernt werden solange der Patient bei Bewusstsein ist. Versuchen Sie ihm in diesem Fall klarzumachen, dass es für ihn von Vorteil wäre, wenn der Helm belassen würde. Halten Sie den Kopf des Patienten (mit dem Schutzhelm) fest, damit Pendelbewegungen des Kopfes (Nicken oder Kopfschütteln) vermieden werden.



zum Seitenanfang



Nothilfe ohne persönliches Risiko

in medizinischen Notfällen ist eine sofortige Hilfeleistung von entscheidender Bedeutung.

Grundsätzlich kann der Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkeit ein Infektionsrisiko bedeuten. Das Risiko einer solchen Ansteckung wird nach heutigem medizinischem Wissen als Extrem gering beurteilt. Zum persönlichen Schutz sollen folgende Vorsichtsmassnahmen getroffen werden:

Das Nothilfeset bietet einen wirkungsvollen Infektionsschutz. Erhältlich bei Ihrem Samariterverein oder beim Schweizerischen Samariterbund.



zum Seitenanfang



Weiterbildungsmöglichkeiten

Die vorliegenden Ausführungen sind nicht abschliessend und umfassen nur einen Teil der Erste Hilfe Ausbildung. Eine Repetition des Nothilfewissens, eine Grundausbildung in CPR oder vertiefte Erste Hilfe Kenntnisse können Sie sich in Kursen des Samaritervereins aneignen. Sie finden hier eine Übersicht der angebotenen Kurse.



zum Seitenanfang

Rechtliches